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Bauernfängerei bei freecity.de

Heute erhielt ich folgende E-Mail von freecity.de: 

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Sehr geehrte(r) <Domaininhaber>, leider müssen wir das Vetragsverhältnis für die Verwaltung Ihre Domain „<domainname>.de“, welche bei der FreeCity GmbH Ihrem Usernamen „<username>“ zugeordnet ist, zum 30. Oktober 2006 kündigen. In diesem Zusammenhang wird auf §2 d der allgemeinen Geschäftsbedingungen in Verbindung mit der Leistungsbeschreibung unter http://premium.freecity.de/pakete/paket_s.phtml hingewiesen.Die FreeCity GmbH wird damit die Verwaltung Ihrer Domain „<domainname>.de“ endgültig zu diesem Datum einstellen und an die Vergabestelle DENIC e.G. zurückgeben. Sollten Sie bis dahin Ihre Domain weder gelöscht noch zu einem anderen Provider transferiert haben, so befindet sich diese ab diesem Zeitpunkt im sogenannten Transit-Verfahren (siehe http://transit.denic.de/).Hintergrund der Kündigung ist, dass die Wirtschaftlichkeit des werbefinanzierten Domaindienstes nach nun 6 Jahren nicht mehr gewährleistet ist. Durch die Umstände wie Missbrauch und sinkende Werbeeinnahmen durch PopUp-Blocker und Manipulationen können wir den derzeit angebotenen Dienst nicht mehr weiter aufrecht erhalten. Wir bitten um Ihr Verständnis für diese sehr einschneidende Massnahme.

Es steht Ihnen natürlich frei, die Domain vor der Rückgabe an die DENIC e.G. an einen anderen Provider zu übertragen.

[…] [Anm.: Hier wurde ich mit überflüssiger Werbung Seitens freecity.de überhäuft]

– Wechseln Sie zu einem anderen Provider:
Um Ihre Domain von einem neuen Anbieter verwalten zu lassen, können Sie diese per KK-Antrag dorthin übertragen.
Weitere Informationen und Formulare zum Ablauf erhalten Sie unter: http://faq.freecity.de/support/faq_showfaq.phtml?id=86&katname=Kündigung&menuset=domains– Löschen Sie Ihre Domain:
Falls Sie Ihre Domain nicht mehr benötigen, können Sie diese auch löschen lassen. Dies sollten Sie tun, bevor wir diese an die DENIC e.G. zurück geben.
Weitere Informationen zur Vorgehensweise und notwendige Formulare erhalten Sie unter: http://faq.freecity.de/support/faq_showfaq.phtml?id=85&katname=Kündigung&menuset=domains

Mit freundlichen Grüßen,
FreeCity-Team

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Nun könnte ich mich hier über vieles auslassen, z.B. die unnötige Werbung, die ich meinen Lesern hier erspart habe oder noch besser etwas über die abrupte Kündigung überhaupt (die laut eigener AGB eigentlich auch an eine gewisse Frist und schriftliche Information gebunden ist, ganz zu schweigen davon, dass diese Informationsmail bereits vor geraumer Zeit andere Kunden erreichte und erst sehr verspätet an viele andere weitere Kunden verschickt wurde usw. usf.), doch das spare ich mir einfach, da ich persönlich meine .de-Domain nie wirklich genutzt habe. Tatsächlich hätte ich sie schon längst gelöscht, würde freecity.de nicht eine Gebühr von ca. 20 € für die Löschung verlangen (fürall jene, welche ihre Domain vor rund einer halben Dekade registrieren ließen, so wie ich). Und genau das ist der Knackpunkt dieses Blogeintrages…

Genauer gesagt stößt jener Satz auf:

„Löschen Sie Ihre Domain: Falls Sie Ihre Domain nicht mehr benötigen, können Sie diese auch löschen lassen. Dies sollten Sie tun, bevor wir diese an die DENIC e.G. zurück geben.“

Warum sollte man dies tun? Wie erwähnt ist eine Vertragskündigung inkl. Domainlöschung von Seiten des Kunden freecity.de gegenüber kostenpflichtig, anders jedoch bei denic.de, denn hier ist im sog. Transit-Verfahren die Löschung der Domain kostenlos, zudem entstehen die ca. 20 € kosten dem Kunden nicht, sollte die Kündigung – wie in diesem Fall nun geschehen – von freecity.de ausgehen. Im Klatext: Am 30. Oktober wird die Kündigung seitens freecity.de für den Kunden kostenfrei gültig, worauf die Domainverwaltung an denic.de ergeht und dort im sog. Transit-Verfahren verbleibt. Dort kann man nun wiederum kostenlos (binnen einer gewissen Frist) die Domain komplett löschen lassen, womit sich das ganze Thema ein für alle Mal erledigt hat (so jedenfalls das generelle Verständnis, siehe die Forumeinträge hier) und zwar durch und durch kostenlos (Zeit und Nerven außer Acht gelassen) Also? Warum oben zitierter Satz, welcher eine absolute Dringlichkeit erscheinen lässt?

Nun, die Antwort sollte einleuchtend sein: freecity.de will offensichtlich auf die Schnelle noch Profit aus zukünftigen Ex-Kunden schlagen (die man ja aufgrund dieses Umstandes des baldigen Ex-Kunden-Seins vor den Kopf stoßen kann), die schnelle Nummer mit dem verunsicherten Kunden, die vielleicht auch noch zur kostenpflichtigen Hotline greifen (1,29 €/Min.). Ein mehr als schlechter Zug, der Bände über die Seriosität dieses Unternehmens spricht…

Ich jedenfalls werde nun den Termin erstreichen lassen, auf Post von denic.de warten und meine ungenutzte Domain über den Jordan schicken :-). oder habe ich was übersehen? Ist besagter Satz doch nur eine wohl gemeinte Warnung? Ich glaube kaum… 

Der Weiße Zwerg wird alt… oder: Qualitätsverluste des White Dwarf Magazins

Ahoi Folks,

Nun dürfte es den meisten Lesern ja aufgefallen sein, dass die letzten paar Ausgaben des WD stark an Qualität verloren haben. Tatsächlich stehe ich wohl nicht alleine mit dem Gedanken da, dass unser allseits geliebtes Hobbymagazin geradezu nutzlos geworden ist. Die letzte brauchbare Ausgabe stellte die Nr. 125, seitdem geht es rapide bergab, wenngleich auch zuvor Qualitätsminderungen überdeutlich waren. Schuld scheint vor allem auch die Internationalisierung des Hauptteils zu sein, denn gerade der Hauptteil ist schlichtweg nicht zu genießen: Werbung und Selbstbeweihräucherung haben die Überhand in diesem unübersichtlichen Wirrwarr gewonnen. Traurig aber wahr. Vorbei scheinen die Zeiten exklusiver, qualitativ hochwertiger Artikel. Verloren sind die Meilensteine, die den WD kurzzeitig an die Spitze der Hobbymagazine hievten. Doch was kann man dagegen tun? Ich habe aus diesen Gründen ein mal meine eigenen Vorstellungen eines guten WD zusammengestellt, wie er absoluter Standard sein sollte. Denn auf kurz oder lang wird die derzeitige WD-Qualität nicht nur mich als Kunden verprellen, ca. 6 € für reine Reklame ist dann doch etwas happig… Also, im Folgenden werde ich zuerst darstellen, wie ein optimaler WD aufgebaut sein sollte, woraufhin ich dann die einzelnen Punkte näher Erläutern werde.

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Beginnen wir mit dem, was ich „Einleitungsteil“ nenne, dabei sollte der Teil in dieser Reihenfolge gegliedert sein (bzw. ist es sogar bereits):

1. Das Cover:

Dazu muss man wohl nicht viel sagen, die Frontcovergestaltung geht ohne Probleme so durch, kann also so bleiben. Man könnte höchstens noch etwas deutlicher auflisten, was einen im Inneren erwartet, ist aber prinzipiell nur ein gut gemeinter Vorschlag.

2. Das Editorial:

Kann im Grunde auch so bleiben. Also eine Seite Leserbegrüßung inkl. ein paar warmer Worte reichen durchweg aus, egal ob sie nun von Grombrindal (dem weißen Zwerg) oder Maik kommen, Hauptsache es bleibt einem später im Heft eine Art zweites Editiorial des deutschen Redaktionsteils erspart bleibt. Das heißt im Klartext, dass die Internationalisierung des WD in dieser Art absoluter Humbug ist. Nebenbei kann man hier im übrigen auch gleich das Impressum unterbringen, also genau so, wie es bereits gehandhabt wird.

3. Das Inhaltsverzeichnis:

In den letzten Tagen des noch nicht internationalisierten WD gab es in der dt. Ausgabe eine wunderbare Gliederung des Inhaltsverzeichnisses nach Spielsystemen. Diese gilt es wiederherzustellen, d.h.: Das Inhaltsverzeichnis ist in drei Blöcke unterteilt, einer für jedes der drei Hauptsysteme und in jedem WD in der gleichen Reihenfolge (z.B.: WHFB, WH40K u. dHdR). Dabei sind die Blöcke klar voneinander abgetrennt (z.B. durch farbliche Markierungen u./o. entsprechende Systemüberschriften etc.). Sowohl im Vorfeld, als auch im Anschluss davon werden natürlich auch die obligatorischen Magazininhalte im Inhaltsverzeichnis gelistet. Wie genau ich mir dies vorstelle, wird später dargestellt.

4. Die Neuerscheinungen:

Dies ist natürlich ein reiner Reklameteil (und irgendwie zugleich eine Art Schaukasten). Doch statt sich wie bisher stetig der Marke von zwei Dutzend Seiten an Eigenwerbung zu nähern (was den Lesespaß immens trübt), gilt es hier enorm zu rationalisieren. Vorschlag: Jedes System bekommt (in der Reihenfolge, wie es im Heft erscheint) genau 1 (bis max. 2 Seiten) für die Neuerscheinungen (selbst wenn sie dafür von Bilddarstellungen auf pure Auflistungen zurückgreifen müssen). Abschließend eine Seite mit Neuerscheinungen der Black Library geht durchaus in Ordnung (vgl. WD 129 S.20). Auch je eine Extraseite für Forge World oder die Spezialist Systeme ist machbar, mehr muss aber wirklich nicht sein!

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Nach dem Einleitungsteil kommt der „Hauptteil“, in dem jedes der 3 Hauptsysteme nach und nach (wie gesagt: Immer in der gleichen Reihenfolge und gleich durchstrukturiert) behandelt wird. Prinzipiell ist jeder Systemteil dabei nach dem gleichen Prinzip gestaltet (wenngleich sich natürlich die Artikelnamen für die obligatorischen Inhalte unterscheiden). Dies sollte folgendermaßen gehandhabt werden:

1. Die systemeigenen Neuerscheinungsvorstellungen:

Hier können einzelne Neuerscheinungen genauer unter die Lupe genommen werden, sollte dies relevant erscheinen (z.B. Vor- und Nachteile neuer Einheiten, taktische Möglichkeiten etc.). Dies sollte aber überdeutlich über dem bisherigen Niveau geschehen, d.h. also: Statt viele Seiten mit wenigen, dafür riesengroßen Bildern zu füllen, welche von Eigenlob umrahmt werden, muss man sich auf alte Qualitäten besinnen. Empfehlenswert wären Einbindungen in exklusive Kurzgeschichten (vgl. die Geschichte zum Erscheinen des neuen Rhinos im WD 76 auf S.53) o.ä.

2. Der Fluff-… äh… Hintergrundteil:

Hier lag imo immer die große Stärke alter WD-Ausgaben, im exklusiven Hintergrundmaterial (und mit exklusiv meine ich exklusiv, also keine Romanfragmente der Black Library oder bereits zig mal verwendete Geschichten). Ich meine damit explizit so herausragende Artikel wie jene des Index Astartes / Index Xenos (nur bitte nicht so abgespeckt, wie der des vergangenen WD 128 über Eldar Ranger), technische Panzerbaupläne oder Regimentsgeschichten der Imperialen Armee bei WH40K usw. usf. Prinzipiell denkbar wären solche und weitere ähnliche Artikel für WH40K (also technische Zeichnungen von Waffen, Fahrzeugen und Rüstungen, Index Astartes u. Index Xenos Artikel, Inquisitionsberichte über Mutanten und Verräterlegionen o.ä., einzigartige Hintergrundgeschichten, welche sich sonst nirgendwo finden lassen, Regimentsdarstellungen, Weltenbeschreibungen und was sonst noch alles). Aber natürlich ist so etwas auch für WHFB und dHdR denkbar, nein unbedingt erforderlich sogar. Hier bieten sich ähnliche Möglichkeiten, wie bei WH40K, z.B. Bestiarien und umfangreiche Kreaturbeschreibungen, Stamm- und Volksgruppenvorstellungen, Landschafts- und Königreichbeschreibungen, detaillierte Darstellungen magischer Waffen/Artfekate und von Kriegs- u. Belagerungsgerät usw. usf. Die Möglichkeiten für den Hintergrundteil sind quasi endlos, Hauptsache ist, dass es sich um exklusiven, guten Inhalt handelt!

3. Die exklusiven Regeln:

Wenn man den WD liest, dann möchte man nichts aufgewärmtes präsentiert bekommen, nichts schon mal gelesenes. Man möchte etwas neues erfahren. Was bietet sich mehr an, als im WD exklusive Regeln zu präsentieren? Seien es nun Regeln für Belagerungen, neue Goblinarten, Zombiepiraten, neue Söldnerregimenter oder z.B. Seeschlachten bei WHFB (wie im WD 124 u. 125) oder aber außerirdisches Viehzeugs, Blutpaktarmeen und Kämpfe im schwerelosen Raum o.ä. bei WH40K, nicht zu vergessen ähnliche Inhalte für dHdR, alles ist möglich und gehört in den WD. Hauptsache es ist neu und bereichert das Hobby. Am besten jedoch verwebt man auch das gekonnt mit Hintergrundinformationen.

4. Die Regelklarstellungen und –ergänzungen:

Wo wir schon bei Regeln sind, könnte nachfolgend (bei bedarf) an den Exklusivregelteil ein FAQ gehangen werden (wie das alte In Nomine Imperatoris für WH40K). Denn seien wir mal ehrlich: Fehlerlos ist keines der Systeme, regelmäßige Nahbesserungen und Ergänzungen sind nahezu Pflicht, dafür kann man Platz entbehren.

5. Die Bemal- und Basteltipps:

So ziemlich das schlimmste an allen WD-Ausgaben sind die regelmäßigen Bemal und Basteltipps. Hier steht seit Jahren immer wieder das gleiche und man verschwendet etliche Seiten für eine geringe Zahl überformatiger Bilder mit minimalsten Erklärungsansätzen. Wenn schon, dann richtig. Mir ist klar, dass dies elementarer Bestandteil des WD ist und wohl nie verschwinden wird, aber wenn, dann sollte der Teil auch auf höchstem Niveau gehalten werden. Ein gutes Beispiel dafür, wie man es machen sollte, bietet der aktuelle „Meisterklasse Malworkshop“ im Umfeld des Golden Demons (zu finden im aktuellsten WD, also Nr. 129, S.104ff.). Mindestvoraussetzung ist diese Qualität als Standard… oder man streicht die Bemal- und Basteltipps komplett (letztere empfehlen sich auch nur für Umbauten). Im geringen Maße kann das ganze auch zugleich als Schaukasten dienen, womit der überflüssige ’Eavy Metal Meisterklassenpräsentationsteil restlos gestrichen werden kann.

6. Die Schlachtenberichte:

Auch die werden sich wohl nie aus dem WD tilgen lassen. Doch hier sollte darauf geachtet werden, dass sie Regelkonform sind (all zu oft finden sich Situationen in den berichten, die bei korrekter Regeleinhaltung so nicht hätten entstehen dürfen). Denkbar wäre hier auch eine Demonstration der Regeln aus dem Exklusivregelteil oder Kämpfe mit exklusiven Einheiten aus dem Forgeworld-Sortiment etc. Wichtig ist nur, dass die Schlachtenberichte spannend sind, also wie Geschichten erzählt werden, einen Storyanfang und ein Storyende haben und vielleicht in einen größeren Kontext gestellt werden.

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Daraufhin sollte der obligatorische „Schlussteil“ folgen, welcher jetzt stark gestaucht wird (genau wie der Einleitungsteil), aber größtenteils so bleiben kann wie bislang und dabei immer gleich geartet ist (und zwar folgendermaßen):

1. Die GW Hobbyclubs:

Prinzipiell kann der Teil so bleiben, wie er ist, eine gute Sache. Gekrönt wird das ganze von der Vorstellung des jeweiligen Moscha des Monats. Daumen hoch!

2. Die Warpzone:

Eine Seite für die Warpzone im Anschluss an die GW Hobbyclubliste reicht auch vollkommen aus. Hier wäre aber auch noch genügend Platz für die internen Veranstaltungen der GW-Shops selbst.

3. Die GW Hobbyzentren:

Naja, ohne viele Worte kann man auch das so lassen…

4. Der Mail Order Troll:

Hier kann man wieder massig Platz für wichtigeres Sparen. Statt zu den etlichen Seiten Eigenwerbung zu beginn des Heftes hier noch mal unverhohlene Reklame zu präsentieren, reicht folgendes: Gebt dem Troll ½ – 1 Seite, um sich auszudrücken und seine Angebote anzupreisen (inkl. der Öffnungszeiten etc.), zzgl. Einer weiteren einseitigen Anzeige mit den aktuellen monatsangeboten. Auch hier müssen wahrlich keine übergroßen Bilder der Artikel über viele Seiten hinweg erfolgen. Ein kurzer Listenvermerk und ein Verweis an das Internetangebot reicht doch vollkommen aus, danke…

5. Die Abonnement-Anzeige:

Und wieder, lasst die eine Seite einfach so!

6. Die WD-Vorschau:

Ja, statt bislang den Abobogen den Abschluss bilden zu lassen, sollte an dessen Stelle die Vorschau auf den nächsten WD rücken.

7. Das Backcover:

Packt ein schönes Bild drauf und gut ist, kein weiterer Kommentar.

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Nun, das wäre ein perfekter WD, so wie er sein sollte, sein muss und eigentlich ohne weiteres auch sein könnte. Um das noch mal zu verdeutlichen stelle ich mal den geballten Inhalt eines fiktiven WD dar, wie er sicht tatsächlich gestalten könnte. Wichtig ist, dass durch die rapide Straffung unnutzer Werbung und Verdichtung brauchbaren Inhalts ein wesentlich besseres Produkt zu Stande kommt. Etwas, was nicht nur die Leser erfreuen sollte, sondern auch den WD avancieren lassen würde… aber nunja, hier der WD, so wie ich ihn mir Vorstelle (der Reihe nach, Seite für Seite), beginnend mit dem Inhaltsverzeichnis (sprich: Es folgt eine Darstellung des Inhaltsverzeichnisses auf Seite 3, wenn man davon ausgeht, dass das Cover die erste Seite und das Editorial inkl. Impressum die zweite Seite darstellt), dabei wird von einer größtmöglichen Anzahl von Neuerscheinungen für alle Systeme und massig Veranstaltungen ausgegangen:

(S.4-8 = Neuerscheinungen)

S.4 Neuerscheinungen WHFB

S.5 Neuerscheinungen WH40K

S.6 Neuerscheinungen dHdR

S.7 Neuerscheinungen Forgeworld

S.8. Neuerscheinungen Spezialisten Systeme

S.9 Neuerscheinungen Black Library

(S.10-40 = WHFB-Teil)

S.10-11 Systemeigene (WHFB) Neuerscheinungsvorstellungen

S.12-13 Technischer Bauplan: Der imperiale Dampfpanzer (Hintergrundteil)

S.14-19 Geschichte: Skaven in Khemri (Hintergrundteil)

S.20-26 Krieg unter Tage: Belagerungen von Zwergenbingen (Exklusivregeln)

S.27-29 FAQ (Regelklarstellungen und –ergänzungen)

S.30-33 Bemal- & Basteltipps

S.34-40 Schlachtbericht

(S.41-78 = WH40K-Teil)

S.41-43 Systemeigene (WH40K) Neuerscheinungsvorstellungen

S.44-49 Index Xenos: Hrud (Hintergrundteil)

S.50-51 Technischer Bauplan: Die Servorüstung (Hintergrundteil)

S.52-57 Geschichte des Cthonol Regeiments (Hintergrundteil)

S.58-64 Sand im Getriebe: Wüstenkrieg im 41. Jahrtausend (Exklusivregeln)

S.65-66 FAQ (Regelklarstellungen und –ergänzungen)

S.67-71 Bemal- & Basteltipps

S.72-78 Schlachtbericht

(S.79-104 = dHdR-Teil)

S.79-80 Systemeigene (dHdR) Neuerscheinungsvorstellungen

S.81-85 Aggressives Grünzeug: Die Flora des Fangron-Waldes (Hintergrundteil)

S.86-92 Tanz auf dem Vulkan: Kriegsführung in Mordor (Exklusivregeln)

S.93 FAQ (Regelklarstellungen und –ergänzungen)

S.94-98 Bemal- & Basteltipps

S.99-104 Schlachtbericht

S.105-110 GW Hobbyclubs [inkl. Moscha des Monats]

S.111 Warpzone

S.112 GW Hobbyzentren

S.113-114 Troll

S.115 Abonnement

S.116 Vorschau

S.117 Backcover

Das wäre er also, der perfekte WD… Obwohl, noch nicht ganz: Goodies sind immer mal wieder was feines, z.B. Poster, Referenzbögen oder (noch besser) Gratisminiaturen. Wie wäre es mal mit einem kompletten Bausatz? Einzelne Bauteile könnte man über mehrere Monate verteilt anbieten und nach einiger Zeit kann man daraus ein wunderbares Bauwerk, einen Panzer, eine riesige Kreatur oder ähnliches zusammenschustern. So etwas ist enorm gut für die Kundenbindung und erfreut den Leser, also nehmt euch das gefälligst zu Herzen.

Nun, dass waren meine höchst produktiven Ideen. Mögen sie Früchte tragen *hoff*. Man wird ja noch träumen dürfen… man wird ja noch träumen dürfen…

Die Nachrichten: Vertrauen ist gut… (Bildmanipulation)

Kürzlich wurde mir dieser Link hier zugestellt: The World’s Most Photorealistic Vector Art. Beindruckende Werke, wenn man bedenkt, dass hier alles artifizieller Natur ist und es sich nicht um Photographien o.ä. handelt.

Doch in mir keimten in erster Linie ungleich bedrückendere Gedanken, anstatt Bewunderung für den Künstler: Worst Case – Bildmanipulation, denn gefährlich wird das ganze, wenn seriöse Medienformate manipuliert werden, z.B. die Nachrichten per se, Informationen, Dokumentationen usw. usf. Der Fotorealismus hält hier Schritt für Schritt Einzug: Was nur der nächste Schritt in der Bildbearbeitung ist (also artifizielle Bilder, die von Fotos nicht mehr zu unterscheiden sind und mittels derer sich brisante „Foto“-Montagen erstellen lassen), könnte sehr bald Standard bei der Filmbearbeitung sein. Man denke nur an bereits Machbares (Popcorn-Kino dürfte hier am eindrucksvollsten sein), d.h.: Film-Manipulationen, nicht nur im Sinne bearbeiteter gefilmter Vorlagen, sondern komplett artifiziell erstellte Filme, die nicht von realen Aufnahmen zu unterscheiden sind.

Was bald möglich sein könnte verdeutlicht Paul Michael Glasers Verfilmung von Stephen Kings Running Man (dt. Menschenjagd): Quasi in Echtzeit wurde hier eine fotorealistische (oder sollte man „filmrealistische“ sagen? ;-)) Kampfszene zwischen Ben Richards (Arnold Schwarzenegger) und Captain Freedom (Jesse Ventura) mit tödlichem Ausgang für ersteren komplett am Computer erstellt, alles im Sinne der Massenmanipulation. Wenn man das ganze nun mit der Grundidee von Barry Levinsons Wag the Dog kombiniert, kann sich jeder selbst ausmalen, was uns erwartet…

Man sollte sich vorsehen: Was wie SciFi anmuten mag, diese naheliegenden Dystopien, sind für die Mächtigen dieser Welt eine gefundene Inspirationsquelle. Um zu diesem Schluss zu kommen muss man nicht mal ein sonderlich paranoider Verschwörungstheoretiker sein. Oder ist es nicht der beste Clou der Verschwörer, uns einzureden, eine Verschwörung sei Unfug und jeder, der eine wittert ein Wirrkopf? Oh mein Gott, da kann man sich echt drin verfangen hehehe… Ich bin wohl nur ein Pessimist oder so *flöt*…

Links: 

Die Wahrheit der digitalen Bilder (telepolis.de)

„Digitale Fotografie hat den Fotojournalismus mehr als jemals zuvor verwandelt“ (telepolis.de)

Die Flaute nach dem Schuss (telepolis.de)

In eigener Sache: Verzögerungen

Nun, es ist nun schon ein paar Tage her, dass es hier den letzten Eintrag gab. Doch das hat Gründe… Als ausgemachter Workaholic hänge ich wieder mitten über meinen Unterlagen und bereite mich auf eine schriftliche Magisterprüfung in den Geschichtswissenschaften am 31. diesen Monats vor, Thema: Die Hegemonie Spartas.

Folglich setze ich mich derzeit mit den höchst kriegerischen Griechen auseinander, die in der Antike wohl keinen unterhaltsameren Zeitvertreib hatten, als sich gegenseitig non-stop den Schädel einzuschlagen. Ein lustiges Völkchen, jaaa das muss man uneingeschränkt zugestehen. Und alle mit so lustigen Namen. Nunja, so oder so möge man es mir verzeihen, daß es bereits so früh nach Blogstart zu Eintragsverzögerungen kommt, die Uni hat nun mal Prioritätsstufe eins. Ich werde aber mein bestes geben oder wenigstens was akzeptables, vielleicht auch nur gerade so ausreichendes, für manche sicherlich ungenügendes, aber wen kümmerts hehe…

Dabei schwirren mir noch so viele Ideen im Schädel umher…

In diesem Sinne: Be vigilant!

Omne initium difficile est…

Jaaa, aller Anfang ist schwer… Auch meinereiner artikuliert künftig einen Teil seiner Gedankenverbrechen in den Unweiten der Blogosphäre. Zwar steht momentan noch kein klares Konzept für diesen Blog fest (geschweige denn ein generelles Ziel), doch prinzipiell gilt: Nomen es Omen. Ergo wird bei Motz – O – Mania vorwiegend gemotzt, wobei dies kein Versprechen ist (aber ich werde mich bemühen ;-)).

Thematisch erwartet den geneigten Leser dabei ein Konglomerat aus Rezensionen, Kommentaren, Beiträgen und Artikeln zu allem möglichen… vorwiegend jedoch zu Politik, Religion, Büchern, Musik, PC-/Videospielen, Tabletobs, RPGs, Comics usw. usf. Dabei fungiert dieser Blog vorerst nur als Plattform für mich selbst und nicht als öffentliches Diskussionsforum (weshalb ich die Kommentarfunktion generell deaktiviert habe). Auch ist das ganze noch nicht viel mehr als eine permanente Baustelle: Löschungen und Editierungen behalte ich mir demnach jederzeit vor, ja sie werden dank meines nahezu krankhaften Perfektionismusdrangs wohl zur Regelmäßigkeit. Summa summarum gilt prinzipiell Elftors berühmtberüchtigter Ausspruch „I’m the emperor of the world! I don’t need to be specific!“ als Leitspruch für meine Kundgebungen auf Motz – O – Mania, denn es handelt sich bei all dem hier lediglich um Meinungsäußerungen meinerseits, nicht mehr… nicht weniger. 

In diesem Sinne: Per aspera ad astra!